Detailhandels-
assistentin/
-assistent EBADetailhandelsassistentin /-assistent EBA
Die Stärke von Detailhandelsassistenten und -assistentinnen ist die Praxis. Sie haben Freude an der Beratung und Bedienung von Kundinnen und Kunden und sind gleichzeitig für den reibungslosen Ablauf im Betrieb im Einsatz. Hierzu stellen Detailhandelsassistenten und -assistentinnen passende Produkte bereit, zeichnen sie aus und lagern sie fachkundig. Nach dem erfolgreichen Abschluss der 2-jährigen Grundbildung kann eine 2-jährige Zusatzlehre absolviert werden, um das EFZ zu erwerben.
2-jährige berufliche Grundbildung
Abschluss: Eidgenössisches Berufsattest (EBA)
Gesetzlich geschützter Titel: «Detailhandelsassistentin EBA/Detailhandelsassistent EBA»
Informationen im Überblick
Schulische Ausbildung
Der Unterricht findet in beiden Lehrjahren an einem Tag in der Woche statt.
Der Unterricht ist anhand von vier Handlungskompetenzbereichen (HKB) aufgebaut:
HKB a Gestalten von Kundenbeziehungen
HKB b Bewirtschaften und Präsentieren von Produkten und Dienstleistungen
HKB c Einbringen und Weiterentwickeln von Produkte- und Dienstleistungskenntnissen
HKB d Interagieren im Betrieb und in der Branche
Zusätzlich gibt es unabhängig vom schulischen Leistungsniveau der Lernenden die Möglichkeit, den bilingualen Unterricht zu besuchen.
Die detaillierten Informationen sind unter der Kachel «bili – Bilingualer Unterricht» ersichtlich.
Für leistungsstarke und interessierte Lernende sowohl der EFZ-, als auch der EBA-Grundbildung gibt es im Rahmen des Förderprogramms «Carreer Climb» attraktive Freikurse, die nach Absprache mit dem Lehrbetrieb zusätzlich zum Unterricht besucht werden können. Unter dem nachfolgenden Link finden Sie die relevanten Informationen: bsdpz.ch/förderkurse
Handlungskompetenzen DHA EBA
Semesterzeugnis- und Erfahrungsnoten Berufsfachschule DHA EBA
Allgemeinbildender Unterricht (ABU)
Der allgemeinbildende Unterricht legt die grundlegenden Kompetenzen zur Orientierung im persönlichen Lebensumfeld, in der Gesellschaft sowie zur Bewältigung von privaten und beruflichen Herausforderungen.
Insbesondere bezweckt der ABU:
- die Entwicklung der Persönlichkeit
- die Integration des Individuums in die Gesellschaft
- die Förderung von Fähigkeiten zum Erlernen und Ausüben eines Berufes
- die Förderung von wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Kenntnissen und Fähigkeiten, welche die Lernenden dazu befähigen, zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen
- die Verwirklichung der Chancengleichheit für Lernende beider Geschlechter, für Lernende mit unterschiedlichen Bildungsbiografien oder unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen
Überbetriebliche Kurse (üK)
In den überbetrieblichen Kursen (üK) wird – ergänzend zur Bildung in Betrieb und Berufsfachschule – der Erwerb grundlegender praktischer Fertigkeiten vermittelt.
Sie dauern über die gesamte Lehrzeit 14 Tage und sind über die zwei Jahre der Berufsausbildung verteilt. In den üK werden die Branchenkenntnisse vermittelt. Die Kurse werden nicht von der Schule, sondern durch die Branchenverbände, organisiert. Die Beurteilung der üK fliesst zusammen mit der Beurteilung des Lehrbetriebs und den Ergebnissen der praktischen Prüfung ins Qualifikationsverfahren ein.